
«Chancengerechtigkeit heisst nicht, dass alle am gleichen Ort ankommen. Aber es heisst, dass wir Unterschiede nicht einfach hinnehmen.» Einmal im Jahr kommen die etwa 3500 Mitarbeitenden der Basler Schulen zur Gesamtkonferenz der Schulkonferenz Basel-Stadt (Geko) zusammen. Dies gab mir den Anlass, eine Art Zwischenbilanz zu ziehen: Wo stehen wir heute? Und wo setzen wir unsere Prioritäten?
Die Ansprüche an die Schule nehmen laufend zu: Schule soll Wissen vermitteln, integrieren, digitale Kompetenzen fördern, persönliche Krisen auffangen, Berufsorientierung leisten und mit gesellschaftlichen Spannungen im Schulalltag umgehen – und das alles gleichzeitig.
Wir müssen ehrlich sein: Das ist enorm viel. Nach bald zwei Jahren im Amt ist mir klar: Wir können nicht alles gleichzeitig leisten. Aber wir können priorisieren. Wir können Probleme beim Namen nennen. Wir können gemeinsam hartnäckig an Lösungen arbeiten – und bereit sein, sie immer wieder zu überprüfen und anzupassen. Wir alle leisten bereits sehr viel. Jeden Tag. Im Klassenzimmer. In der Betreuung. In der Leitung. Im Hintergrund. Das kann man nicht genug wertschätzen. Wir wissen auch: Einiges läuft noch nicht rund. Genau deshalb wollen wir besser werden. Noch besser verstehen, was jedes einzelne Kind braucht. Noch besser zusammenarbeiten. Und noch wirksamer werden.
Vor diesem Hintergrund habe ich unsere vier Top-Prioritäten hervorgehoben: die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Schulen, die Förderung der Chancengerechtigkeit, die Weiterentwicklung der integrativen Schule und die Stärkung der Berufsbildung.
Meine vollständige Rede kann hier nachgelesen werden.